Was geht mit auf die Reisen

Aktuelles Kamera Equipment

Je nach Motiv vertraue ich auf verschiedene Kameramodelle von Sony.


Die Landschaftsaufnahmen sind in der Regel mit der Sony A7R5 aufgenommen. Die R5 ist eine 61 Megapixel spiegellose Kamera mit exzellenten Eigenschaften.

Portraits mache ich mit der Sony A7R3 – 42 Megapixel und gute Low-Light Performance. 

Für hohe Serienbildgeschwindigkeit, die nötig ist für die Wildlife Fotografie kommt die „alte“ Sony A7M3 zum Einsatz. 30 Bilder pro Sekunde sind mit dieser Kamera kein Problem und 24 Megapixel sind da allemal ausreichend.

Sollte ich einmal zu Geld kommen werde ich mir eventuell die Sony A9 ansehen. 

 

Objektive

Beim Reisen mit den Gewichtsbeschränkungen beim Fliegen habe ich immer eine Herausforderung. Richtig gute Objektive wiegen halt eine Menge und das lange Tele ist nicht nur schwer, sondern auch noch groß. Auf das lange Tele kann ich nur schwer verzichten, also müssen andere Kompromisse her.

Weitwinkel für die Landschaft ist das Tamron 17-28mm 2.8 – mit 420g ein Leichtgewicht seiner Klasse.

Das klassische Sony 24-70mm GM und das 50mm Prime sind zu schwer und muss meinem aktuellen Lieblingsobjektiv weichen, mehr dazu später.

Den (Super)Telebereich bestreite ich mit dem Sony 200-600mm Objektiv. Es ist klobig, groß und schwer, aber eine gute Alternative habe ich noch nicht wirklich.

Was ist mein „immer drauf“ Lieblingsobjektiv? Das Tamron 35-150mm, Blende 2 – 2.8. Es ist zwar auch kein Leichtgewicht, aber es ersetzt mir das 50mm Prime, das 24-70mm GM, das 85mm und das 135mm Portraitobjektiv. Die fehlenden 50mm zum Sony 70-200mm kann ich  gut verschmerzen.  Das Objektiv ist ein richtiges Biest!

Für Astro bin ich jetzt umgestiegen, das manuelle Samyang APS-C 12mm Blende 2, klein, leicht und kostengünstig mußte dem Sony 20mm 1.8 weichen. Das passt immer noch in die Tasche und zeichnet bis in die letzte Ecke scharf. Für Astro besser als das überall gelobte Sony GM.

Nachtrag: Für die nächste Reise leihe ich mit das Tamron 150-500mm Supertele. Ok, ich habe es doch gekauft 🙂 Es ist vom Baumaß viel kleiner und etwas leichter als das 200-600mm von Sony. 

Stativ, Filter, Speicherkarten, Akkus 

Kleinkram. Nimmt nicht viel Platz weg – aber bitte nicht vergessen


Stativ – Carbon Reise Stativ, auch ein kleiner Kompromiss zwischen Gewicht und Leistung. Bitte nehmt nicht das „China-Modell“, das wird keinen Spass bereiten. Es muss aber auch nicht die Non-Plus-Ultra Version sein.

ND-Filter – Filter mit dem richtigen Durchmesser für Landschaftsfotografie. Gute Qualitätsfilter sind von Vorteil, bitte nicht daran sparen. Ich benutze ND4, ND16, ND64, einzeln oder im Stack. Variable ND Filter habe ich auch ein paar mal ausprobiert, bin davon aber nicht überzeugt.

Polfilter – Einen polarisierenden Filter brauche ich nur auf dem Weitwinkel und auf dem Tamron 35-150mm Objektiv. Hier auch bitte auf Qualität achten, sonst ärgert man sich.

Speicherkarten – Habe immer in ausreichender Anzahl in verschiedenen Größen dabei. Die kleinsten haben eine Kapazität von 64 GB. 

Ich verwende nur High Speed Karten, hohe Schreibgeschwindigkeit ist mir wichtig bei den Wildlife Shoots. Aufbewahrt werden die Karten in einer wasserdichten Klappbox mit voll/leer Indikator.

Akkus – Ich verwende sowohl die Originalakkus, als auch die Budget Varianten verschiedener Hersteller. Ich lade nie in der Kamera, das dauert viel zu lange, sondern mit einem Mehrfachladegerät für vier Akkus gleichzeitig.

Last but not least – Reinigungsmaterial für Objektive, Filter und Sensoren.

Blasebalg, Pinsel und Microfasertuch dürfen nie fehlen, um die Objektive von Staub und Fingerabdrücken zu reinigen. Bitte nehmt kein „Zewa“, oder ähnliches Zeug.

Den Sensor reinigt man zuerst mit Blasebalg, nur bei hartnäckigen Sensorpunkten kommen Reinigungssticks mit Flüssigkeit und Wischer zum Einsatz. Reinige den Sensor nur selbst, wenn Du es Dir zutraust.

 

 

 

 

 

Notebook, Speicher & Bearbeitung 

Für die Bearbeitung unterwegs noch während der Reise

 

Notebook – Die immer wiederkehrende Diskussion – Mac, oder Windows.

Das müßt ihr selbst entscheiden, gute Bearbeitungssoftware gibt es für beide Varianten. Auch zum Thema Lightroom, oder lieber doch etwas anderes, halte ich mich einmal raus. 

Ich benutze einen Mac Book Air 13″ M3 mit 1TB SSD und bin damit mehr als zufrieden. Einziger Nachteil ist der nicht vorhandene Cardreader Slot, ich benutze einen Multiadapter.

Externer Speicher Medien – Ich verwende mehrere externe SSD Speicher im TB3 Gehäuse und kann sagen, den Unterschied bemerkt man kaum. Die sind echt schnell und erweitern meinen internen Mac Speicher um jeweils 4TB. Da ich nur im RAW Format fotografiere kommt schnell eine große Datenmenge zusammen.  Das ist der Nachteil von 61 Megapixel Sensoren. 

Bearbeitung – Einen RAW Entwickler benötige ich für meinen Workflow. Ich habe mich für CaptureOne entschieden, komme damit am besten klar. Alle anderen am Markt verfügbaren Entwickler funktionieren auch mehr oder wenig gut, die Entscheidung kann ich euch nicht abnehmen. C1 läuft auf Windows und af Mac und ist in einer Kauf Version, oder aber auch als Abo verfügbar.

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